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Sternsinger besuchen den Oberbürgermeister

Die Sternsinger besuchten Das Rathaus in Flöha. Foto: Stadtverwaltung Flöha

Am 29. Dezember besuchten die Sternsinger Oberbürgermeister Volker Holuscha in der  Stadtverwaltung und brachten mit ihrem Gesang zum alljährlichen  Dreikönigssingen den Segen für das neue Jahr nach Flöha. Der Segensspruch „20*C+M+B+26“, welcher für „Christus mansionem benedicat“ steht und „Christus segne dieses Haus“ bedeutet, wurde am Eingang des Verwaltungsgebäudes angebracht. Die Aktion steht  im Jahr 2026 unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ und soll die Kinderarbeit in ärmeren Ländern den Menschen näherbringen sowie auf das Recht aller Kinder auf Schutz und Bildung aufmerksam machen. Mit der diesjährigen Aktion richteten sie den Blick besonders auf die Kinder in Bangladesch. In dem südasiatischen Land sind rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche gezwungen, unter oft gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen zu arbeiten. Die Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich deshalb dafür ein, Kinder aus diesen Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen einen Schulbesuch zu ermöglichen.

Oberbürgermeister Holuscha unterstrich, dass nicht nur Christen die Verantwortung tragen, auf die Ursachen von Kinderarbeit aufmerksam zu machen und sich für eine gerechte Welt einzusetzen. „Wir alle sind gehalten, auch im eigenen Umfeld mit unserem Einkaufsverhalten dazu beizutragen, dass solche ausbeuterischen Bedingungen unter Kindern endlich der Vergangenheit angehören“, so Holuscha.  138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren müssen weltweit arbeiten, um den Lebensunterhalt ihrer Familien zu unterstützen, und erfahren so keine kindgerechte Entwicklung. Die Flöhaer Sternsinger besuchten in Flöha, Falkenau, Niederwiesa sowie Frankenberg zahlreiche Familien und sammelten Geldspenden für ihre Partnerorganisationen.

Stadtverwaltung Flöha

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